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Umspannwerk 110 kV

Das Herz der Energiewende

Umspannwerke

In Umspannwerken treffen Stromleitungen unterschiedlicher Spannungsebenen zusammen. Von diesen Knotenpunkten wird die Energie im Stromnetz regional aufgenommen und verteilt. Sie verknüpfen die verschiedenen Ebenen im Stromnetz, indem sie Spannung umwandeln und so sicherstellen, dass der Strom zuverlässig dort ankommt, wo er gerade gebraucht wird.

Umspannwerk

Wie das Herz die Pumpe im menschlichen Kreislauf ist, so bilden Umspannwerke die Dreh- und Angelpunkte im Stromnetz. Wenn zahlreiche dezentrale Erzeuger Strom aus Sonne, Wind oder Biomasse ins regionale Netz einspeisen, ist ein leistungsstarkes Umspannwerk erforderlich, das über die angeschlossenen Leitungen die Energieverteilung in die umliegenden Dörfer und Städte möglich macht – so wie ein kräftiges Herz das Blut durch die menschlichen Adern pumpt. 

Damit immer mehr Erzeuger erneuerbarer Energie an das Verteilnetz der Bayernwerk Netz GmbH anschließen können und die Versorgung aller Kunden mit ausreichend Energie gelingt, baut die Bayernwerk Netz neue Umspannwerke und verstärkt bestehende im ganzen Netzgebiet.

Erfahren Sie mehr über die Aufgaben von Umspannwerken im Verteilnetz, über ihre wichtige Rolle bei der Energiewende und informieren Sie sich über einzelne Bauprojekte. 

 

Knotenpunkt für die sichere Stromversorgung

 

Info Privathäuser Info Gewerbe Info Trafostation Info Umspannwerk

Privaterzeuger speisen ihren grünen Strom z. B. aus einer Photovoltaik-Anlage in das 400-Volt-Netz ein. Gleichzeitig erhalten lokale Verbraucher den regional erzeugten Strom – etwa aus der Nachbargemeinde oder von ihren direkten Nachbarn.

Auch lokale Gewerbebetriebe, Landwirte und kleine Unternehmen können grünen Strom erzeugen oder aus der Nachbarschaft erhalten.

Der dezentral erzeugte Strom, der nicht lokal verbraucht werden kann, wird über die Trafostationen in das 20-kV-Netz transportiert.

Das Umspannwerk sammelt die regional erzeugte Energie und verteilt sie an lokale Verbraucher. Wenn von dezentralen Erzeugern mehr Energie eingespeist wird, als lokal verbraucht werden kann, wird dieser überschüssige Strom über das Umspannwerk im 110-kV-Netz verteilt.

 

Keine Energiewende ohne Umspannwerke

Die Energiewende ist in vollem Gange und immer mehr Anlagen, die Strom aus Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse erzeugen, speisen in das Bayernwerk-Netz ein. Je mehr Energie lokal erzeugt wird, desto wichtiger werden leistungsfähige Umspannwerke. Denn sie sorgen dafür, dass der Strom von der Photovoltaik-Anlage auf dem Einfamilienhaus weiter in die Region verteilt werden kann, wenn er in der Nachbarschaft im Moment nicht gebraucht wird. Gleichzeitig ist der Strombedarf von Industrie, Gewerbe und privaten Haushalten etwa durch Dekarbonisierung von Produktionsprozessen, zunehmende Elektromobilität und den Einsatz von Wärmepumpen in den vergangenen Jahren enorm gewachsen – und nimmt weiter zu.

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  • Dezentrale Erzeugung

    Die Energie fließt vom Ortsnetz in der Niederspannung über das Mittelspannungsnetz in das nächste Umspannwerk. 

  • Die passende Spannung

    Hier läuft der Strom zusammen, den dezentrale Anlagen in der Umgebung ins Netz einspeisen. Leistungsstarke Transformatoren im Umspannwerk wandeln den Strom auf eine höhere Spannung, sodass die Energie im Umland verteilt werden kann. Dafür muss ein Umspannwerk technisch gut ausgestattet sein.

  • Neu- und Ausbau von Umspannwerken

    Damit auf dem Weg in eine klimaneutrale Energiezukunft noch mehr Erneuerbare Energie im Bayernwerk-Netz aufgenommen werden kann, baut die Bayernwerk Netz die Umspannwerke aus und errichtet neue Umspannwerke im gesamten Netzgebiet. 

 

Schalten, umwandeln, verteilen: Was geschieht im Umspannwerk?

Info Blitzschutz Info Erdschlussspule Info Freileitungsportal Info Schalthaus Info Sammelschiene Info Netztranformator Info MultiSchalter

Wie ein Blitzableiter am Haus dient der Blitzschutzmast dem Schutz des Umspannwerks. Seine Spitze ist der höchste Punkt der Anlage. Kommt es zu einem Blitzeinschlag, leitet der Blitzschutzmast die Spannung sicher in den Boden ab, sodass kein Schaden an der Technik oder für Personen entstehen kann.

Die Erdschluss-Spule ist wichtig für die sichere und störungsfreie Stromversorgung. Kommt es im Hochspannungsnetz zu einer Störung (einem sogenannten Erdschluss), sorgt die Spule dafür, dass die Technik im Umspannwerk dadurch keinen Schaden nimmt und die Stromversorgung sicher bleibt.

Hier sind die Leiterseile eines Stromkreises der ankommenden Freileitung angespannt, über die der Strom in das Umspannwerk geleitet wird. Wenn viel grüner Strom aus dezentralen Erzeugungsanlagen eingespeist wird, speist die Bayernwerk Netz GmbH über diese Leiterseile die Energie in ihr Hochspannungsnetz und verteilt diese überregional.

Im Schalthaus ist die Mittelspannungsanlage untergebracht. Diese verteilt den Strom in die umliegenden Gemeinden.

Alle eintreffenden und ausgehenden Leitungen sowie die Netztransformatoren sind mit der Sammelschiene verbunden. Sie ist der zentrale Verteiler.

Der Netztransformator wandelt die Hochspannung in Mittelspannung um. Diese Mittelspannung fließt anschließend in das Schalthaus.

Mit dem Trennschalter kann das Umspannwerk von den angeschlossenen Hochspannungsleitungen getrennt werden. Dies ist beispielsweise für Wartungsarbeiten nötig. Der Erdungsschalter ermöglicht sicheres Arbeiten an der Leitung.

Der Leistungsschalter kann den Stromfluss auf der Leitung unterbrechen, wenn er eine Fehlermeldung vom Strom- oder Spannungswandler erhält. So können Schäden durch zu hohe Spannungen vermieden werden.

 

So baut die Bayernwerk Netz ein neues Umspannwerk

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  • Tiefbau

    Errichtet die Bayernwerk Netz ein neues Umspannwerk, steht zuerst der Tiefbau an. Es entstehen die Fundamente für die technischen Geräte und Schalthäuser, befestigte Wege werden angelegt. 

  • Elektrik und technische Komponenten

    Teil zwei ist der Einbau der elektrischen Anlagen und technischen Komponenten. Kabel, Transformatoren und Schaltschränke werden montiert, Sammelschienen und Mast-Portale aufgebaut.

  • Grünflächen

    Zum Umspannwerk gehören auch Grünflächen. Umweltexperten legen diese Bereiche so an, dass möglichst wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen entstehen.

  • Leitungsanschluss und Inbetriebnahme

    Wenn im neuen Umspannwerk alles bereit ist, werden im letzten Schritt die Leitungen angeschlossen. Vernetzt mit Mittel- und Hochspannungsleitungen kann der neue Netzknoten in Betrieb gehen. 

Viele bestehende Umspannwerke macht die Bayernwerk Netz fit für die Energiezukunft, indem sie die Anlagen erweitert. Das gelingt zum Beispiel durch den Einbau zusätzlicher Transformatoren.

Zukunft Umspannwerk: Digitaler, effizienter, nachhaltiger

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