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Erklärung: Übertragungsnetzbetreiber

Übertragungsnetze mit der höchsten Spannungsebene von 220 und 380 kV transportieren Strom überregional im Netzverbund zwischen Bundesländern und sogar Staatenübergreifend. Sie sind den regionalen Verteilnetzen „vorgelagert“. An den Netzknoten, den Umspannwerken, wird Strom von einer Spannungsebene zur anderen umgesetzt, entweder vom Übertragungsnetz zum Verteilnetz oder anders herum. So kann Energie eingespeist, übertragen und anschließend weiterverteilt werden. Ein aktuelles Beispiel sind z. B. die großen Mengen an Windstrom aus dem Norden, die über große Stromautobahnen zu den Verbrauchszentren des Südens transportiert werden müssen. Dort verteilt ihn das regionale Verteilnetz weiter.

Die Netzbetreiber für diese überregionalen Stromautobahnen heißen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) oder auch TSO für „Transmission System Operator“. Die ÜNBs sind verpflichtet, ihr Netz Instand zu halten und für die Energiewende auszubauen und sind Bilanzkreisverantwortliche für ihre jeweiligen Regelzonen, damit Energiezu-und Abflüsse immer im Gleichgewicht sind.

Das deutsche Übertragungsnetz teilen sich derzeit vier große Übertragungsnetzbetreiber:

  • Tennet
  • Amprion
  • 50Hertz
  • TransnetBW
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Erklärung: Solarenergie

Unsere Sonne ist eine schier unerschöpfliche Energiequelle. Zumindest noch für die nächsten 5 Milliarden Jahre. Das sollte erst einmal reichen Fast alle Energievorkommen auf der Erde sind letzten Endes umgewandelte Sonnenenergie. Denn ohne Sonnenlicht kein Licht und kein Leben, gibt es keine Photosynthese, keine Wärme, kein Wasserkreislauf, keinen Golfstrom …
Auch die ursprüngliche Biomasse der fossilen Brennstoffe Kohle und Öl wuchs seinerzeit nur dank der Sonne.

Täglich strömt Sonnenenergie im Wert von abertausenden Kraftwerken auf die Erde ein. Wir erhalten mehr Energie von unserem Zentralgestirn als wir bräuchten. 3 Stunden Sonneneinstrahlung auf die Erde entspricht dem gesamten Jahresenergiebedarf der Welt. So macht es sicher Sinn, diese unerschöpfliche Tankstelle noch mehr anzuzapfen und Sonnenenergie noch besser zu verwerten. Hierzu gibt es verschieden Wege. Solaranlagen verwandeln mittels Photovoltaik das Sonnenlicht in Strom und Sonnenkollektoren in Warmwasser (Solarthermie). Diese Techniken können Haushalte gut und günstig nutzen.

Übrigens: Deutschland ist Solarstrom-Weltmeister! Bundesweit ist das sonnenreiche Bundesland Bayern Vorreiter. An einem Sommertag können in ganz Deutschland mittags bis zu bis 30 Gigawatt (= 20 Atomkraftwerke) Solarstromeinspeisung im Netz sein.

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Erklärung: Ohm

Der elektrische Widerstand Ohm ist eine der Kerngrößen der Elektrotechnik zusammen mit Strom (Ampere), Leistung (Watt) und Spannung (Volt). Das berühmte ohmsche Gesetz (U = R*I) formuliert anschaulich die wechselseitige Beziehung zwischen Spannung, Strom und Widerstand.

Denn Strom geht bekanntlich den „Weg des geringsten Widerstandes“. Die Elektrotechnik macht sich das Prinzip zu Nutze. Wir können uns das wie beim Wasser vorstellen: Der Wasserschlauch ist die Stromleitung, der Wasserhahn der Widerstand. Bei halb offenem Hahn fließt nur die Hälfte des verfügbaren Wassers, der Strahl ist nicht so stark und hat nicht so viel Druck und Kraft. Genauso können in elektrischen Schaltungen und elektronischen Geräten verschieden große Widerstände den Stromfluss regulieren.

Das Gegenteil vom elektrischen Widerstand ist übrigens der elektrische Leitwert.

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Erklärung: Zersplitterung

Große, zusammenhängende Strom- und Gasnetze lassen sich „aus einer Hand“ einfacher und wirtschaftlicher betreiben als viele kleine zersplitterte Netzgebiete. Ein zusammengehöriges Netzgebiet braucht z. B. nur eine Netzleitstelle, viele kleine Netze dagegen jedes ihre eigene. Eine Zersplitterung und Zerfaserung der Netzlandschaft, z. B. durch Herauslösen von Netzteilen entlang von Ortsgrenzen, führt deshalb nicht zu einer Verbesserung der Versorgungssicherheit und eher zu höheren Kosten: höherer Koordinationsaufwand für Einsatzbereitschaft und Störungsdienste, Montage neuer zusätzlicher Messanlagen.

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Erklärung: Zähler

Zähler messen, wie viel Strom oder Gas verbraucht wurde. Der Zählerstand ist die Grundlage für die Strom- bzw. Gasrechnung und für Abrechnungen von Wind- und PV-Anlagen, daher findet sich in Abrechnungen auch die Zählernummer. Somit ist es wichtig, dass Zähler genau und richtig funktionieren. Darüber wacht das Mess- und Eichgesetz. Der Gas- sowie Stromzähler ist in der Regel in der Wohnung, im Keller oder im Eingangs- bzw. Flurbereich montiert. Es sind verschiedene Zählertypen im Einsatz. Jahrzehntelang dominierten robuste mechanische Zähler. Infolge der Energiewende und Digitalisierung werden nur noch moderne elektronische bis hin zu intelligenten Zählern verbaut.

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Erklärung: Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von aufgenommener und abgeführter Leistung in einem Energieumwandlungsprozess. Er ist ein wichtiges Maß für die Energieeffizienz. Je höher ein Wirkungsgrad, desto besser. Blockheizkraftwerke haben z. B. einen sehr hohen Wirkungsgrad. Das heißt, sie wandeln einen großen Teil der zugeführten Primärenergie in nutzbare Sekundärenergie um und nur ein kleiner Teil verpufft nutzlos z. B. als Abgase.

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Erklärung: Windkraftanlage

Windkraftanlagen wandeln die Kraft der Bewegung des Windes in elektrische Energie um. Die Luft des Windes setzt den Rotor der Windkraftanlage in Bewegung und über Welle und Getriebe einen Generator. 

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Erklärung: Windenergie

Windenergie ist Strom aus Windkraftanlagen. Windmühlen nutzen die Kraft des Windes schon seit Jahrhunderten, ihre Windflügel treiben ein Mahlwerk für Mehl an, manchmal auch Pumpanlagen. Ähnlich funktioniert das Prinzip bei einer Windanlage, nur dass hier ein elektrischer Generator angetrieben wird. Dieser verwandelt die Bewegung der Windmühlenflügel in elektrische Energie.

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Erklärung: Wechselstrom

Wechselstrom ist elektrischer Strom, der mehrmals pro Zeiteinheit die Richtung wechselt, im Gegensatz zum Gleichstrom. Wechselstrom lässt sich gut auf verschiedene Spannungsebenen transformieren und eignet sich daher sehr gut für die Stromübertragung auf langen Strecken mit hoher Spannung. Die Anzahl der Wechsel innerhalb einer Sekunde nennt man Frequenz, angegeben in Hertz (Hz). Stromnetze in Deutschland werden mit Wechselstrom/Dreiphasenstrom mit einer Frequenz von 50 Hertz betrieben, die zur Stromnetzstabilität stets gleich bleiben muss.

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