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Ich bin schon am Netz und erhöhe meine Leistung, muss ich trotzdem einen Baukostenzuschuss bezahlen?

Der Baukostenzuschuss wird einmal bei Herstellung des Netzanschlusses erhoben. Ändert sich der bestehende Netzanschluss, z. B. bei Leistungserhöhung oder Wechsel der Anschlussnetzebene, dann kann er erneut erhoben werden. Auf die Frage, ob mit dem Anschluss Baumaßnahmen am Netz verbunden sind, kommt es nicht an. Der Netzbetreiber verpflichtet sich, dem Anschlussnehmer an seinem Anschluss die angemeldete Leistung zur Verfügung zu stellen und muss das Netz entsprechend planen, ausbauen und regeln.

Grundlage - Anwendungsgrundsätze der BKZ-Erhebung - Erneute Erhebung möglich

Der Netzbetreiber ist berechtigt, einen neuen BKZ vom Anschlussnehmer zu verlangen, wenn dieser seinen bisherigen Netzanschluss aufgibt und den Anschluss an einem anderen Ort begehrt.

Dem liegt die Erwägung zugrunde, dass sich der Netzbetreiber im Zuge der Forderung eines BKZ verpflichtet, dem Anschlussnehmer an einem bestimmten Anschluss eine vertraglich vereinbarte Anschlussleistung dauerhaft zur Verfügung zu stellen. Das dem Anschlussnehmer somit eingeräumte „Kapazitätsrecht“ ist an diesen konkreten Netzanschluss gebunden und geht bei dessen Kündigung oder Aufgabe wieder verloren. Sobald der Anschlussnehmer also einen Neuanschluss seines Anschlussobjekts herbeiführt und den Anschluss an den bisherigen Verteilungsanlagen aufgibt, ist das Neuentstehen eines BKZ-Anspruchs die Folge. Dies korrespondiert mit der Feststellung, dass ein Wechsel in der Person des Anschlussnehmers oder des Anschlussnutzers keine Rechtfertigung für eine erneute Erhebung eines BKZ darstellt.

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Warum muss ich einen Baukostenzuschuss bezahlen?

Jeder Anschlussnehmer, der an das allgemeine Netz angeschlossen wird, muss einen Baukostenzuschuss bezahlen. Eine erstmalige Anschlussleistung bis zu 30 KW ist vom Baukostenzuschuss befreit. Die Befreiung der ersten 30 kW ist in der Niederspannungsanschlussverordnung festgeschrieben. Der Baukostenzuschuss ist ein Anteil für den Ausbau des allgemeinen Netzes, dass der Netzbetreiber vorfinanziert hat. Erst bei Anschlussnutzung wird diese „Vorfinanzierung“ dem Netzkunden in Rechnung gestellt.

Grundlage:
Die Erhebung von Baukostenzuschüssen ist für die Netzebenen der Niederspannung (Strom) und Niederdruck (Gas), in denen Haushaltskunden angeschlossen sind, in den § 11 NAV und § 11 NDAV ausdrücklich geregelt.

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Wie kann ich einen Hausanschluss beantragen?

Sie können sofort online einen Hausanschluss bestellen. Wir stehen Ihnen dabei gerne zur Seite. Halten Sie dazu bitte folgende Informationen für uns bereit:

  • Adresse von Ihrem neuen Zuhause
  • Benötigen Sie Baustrom?
  • Entfernung von der Grundstücksgrenze bis zu Ihrem geplanten Hausanschluss
  • Name und Anschrift Ihres Elektroinstallateurs
  • Entfernung von der Grundstücksgrenze bis zu Ihrem Hausanschluss

Und bitte auch diese Unterlagen:

  • Ein Foto / eine Datei Ihres Lageplans
  • Ein Foto / eine Datei Ihres Grundrisses

Jeder Hausanschluss ist individuell. Zeichnen Sie bitte den gewünschten Anschlusspunkt in Ihren Grundriss ein. Ihr Elektroinstallateur berät Sie gerne!


Nach Ihrem Antrag erhalten Sie von uns ein verbindliches Anschlussangebot. Die Anschlusskosten teilen sich in drei Hauptpositionen auf: Baukostenzuschuss (BKZ), Hausanschlusskosten und Inbetriebsetzungskosten. Zusätzliche Leistungen wie Zähleranschlusssäulen, Hausanschlusssäulen, doppelter Unterputzkasten bei Doppelhäusern oder Eigenleistung (Kabelgraben) werden im Anschlussvertrag/Rechnung gesondert ausgewiesen, müssen aber mit unserem zuständigen Kundencenter besprochen werden.

In der Rubrik „Elektroinstallateure - ergänzende Hinweise zur TAB" haben wir für unsere Installateure ein Hinweisblatt als Zusammenfassung eingestellt. Dieses soll Ihnen bzw. der bauausführenden Firma bei der Planung helfen, um die für Ihre individuellen Erfordernisse (Anzahl und Sparten der Einzeldurchführungen) richtige Wahl zu treffen.

Hier der Link dazu: https://www.bayernwerk-netz.de/cps/rde/xbcr/bayernwerk-netz/Hinweis_Netzanschluss_20160218.pdf

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Was sind Kurzzeitanschlüsse?

Es gibt unterschiedliche Arten von Kurzzeitanschlüssen, z.B. Baustrom- oder Festplatzanschlüsse. Diese Anschlüsse sind zeitlich begrenzt und somit keine Daueranschlüsse. Alle diese Anschlussarten sind bis zu 12 Monate gültig. Unsere Experten im Netzcenter unterstützen Sie dabei, den richtigen Anschluss für Ihr Vorhaben auszuwählen.

Hier finden Sie das zuständige Kundencenter.

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Wann erhalte ich den Netzverknüpfungspunkt für meine Mittelspannungsanlage?

Nach Erhalt der vollständigen Anmeldeunterlagen führen wir für Ihre geplante Erzeugungsanlage eine Netzverträglichkeitsprüfung durch, um den geeigneten Netzanschlusspunkt  zu ermitteln. Ihr persönlicher Ansprechpartner wird zeitnah mit Ihnen einen Termin für ein Gespräch vereinbaren, um die Planung und das weitere Vorgehen zu besprechen.

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Wann benötige ich einen provisorischen Baustrom- oder Festplatzanschluss der größer ist als 80 Ampere?

Hierzu muss ein Kabelverteilerschrank oder eine Ortsnetztrafostation in räumlicher Nähe vorhanden sein. Eine Straßenquerung muss gegebenenfalls von Ihnen gestellt werden. Der Baustromverteilerkasten wird hier direkt mit der Trafostation oder dem Kabelverteilerschrank verbunden. Ein Baustromverteilerkasten (mit Wandlermessung) kann in der Regel von dem von Ihnen beauftragten Elektroinstallationsunternehmen zur Verfügung gestellt werden. Die Standzeit des provisorischen Anschluss ist auf 1 Jahr begrenzt. Diese Ausführung muss technisch individuell von uns geprüft werden.

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Wann benötige ich einen provisorischen Baustromanschluss bis 80 Ampere?

Dieser Baustromanschluss ist geeignet für Grundstücke, die keinen Kabelverteilerschrank oder Ortsnetztrafostation in der Nähe haben. Hierfür wird, nachdem der Grundriss des Hauses geplant ist, Ihre spätere Hausanschlussleitung auf Ihr Grundstück vorverlegt. An der straßenseitigen Grundstücksgrenze stellen wir eine sogenannte Bauanschlusssäule. Diese Bauanschlusssäule wird mit dem kundenseitig gestellten Baustromverteilerkasten verbunden. Voraussetzung hierfür ist ein späterer Hausanschluss für das zuversorgende Gebäude, der ebenfalls online bestellt sein muss. Auch hier ist die Standzeit des provisorischen Anschlusses auf 1 Jahr begrenzt. Die Ausführung wird in jedem Fall technisch individuell von uns geprüft.

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