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Sie haben eine Ablesekarte von uns für einen am 31. Juli 2020 bevorstehenden Stromanbieterwechsel erhalten? 


Wir, die Bayernwerk Netz GmbH, sind Ihr Netzbetreiber in der Region und damit zuständig für Ihren Zähler. Ihr jetziger Stromanbieter hat uns einen Anbieterwechsel zum 31.07./01.08.20 gemeldet. Als Ihr Netzbetreiber müssen wir daher Ihren Zählerstand vom 31.07.20 an Ihren aktuellen Stromanbieter übermitteln. Ihr Anbieter benötigt die Daten, um die korrekte Schlussabrechnung für Sie zu erstellen. Sollten Sie Fragen zum Stromanbieterwechsel von e.on zu Lichtblick haben, wenden Sie sich bitte direkt an einen der beiden Anbieter. Die entsprechenden Kontaktdaten entnehmen Sie bitte Ihren Unterlagen. 


Bitte nutzen Sie zur Übermittlung Ihres Zählerstands vom 31.07.20 unser Kundenportal unter www.bayernwerk-netz.de/gastzugang. Die Zugangsdaten finden sie auf der Rückseite des Schreibens. Oder senden Sie uns die ausgefüllte Ablesekarte per Post zurück. Vielen Dank.

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Werden Sie die Senkung der Umsatzsteuer ab 1. Juli 2020 in meiner Abrechnung berücksichtigen?

Wir werden diese Entlastung vollständig an Sie weitergeben.

Für Ihre Einspeisevergütung bzw. Netznutzungsvertrag bedeutet dies eine Senkung der Umsatzsteuer von derzeit 19 % auf 16 %.

Damit diese Steuersenkung bei Ihrer Abrechnung berücksichtigt wird, müssen Sie nichts tun. Wir werden die verminderten Umsatzsteuersätze in Ihrer Jahresendrechnung berücksichtigen.

Eine Anpassung der Abschläge ist somit nicht notwendig.

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Sie haben mir mitgeteilt, dass mein derzeitiger Anbieter nicht mehr mein Energieversorger ist. Warum?

Seit der Kündigung der Bilanzkreisverträge durch die Übertragungsnetzbetreiber kann Ihr Energieversorger Sie nicht mehr mit Strom oder Gas beliefern. Der Grund: Er erfüllt die vertraglichen Voraussetzungen für die Nutzung des Energienetzes nicht mehr. Deshalb melden wir Ihre Abnahmestelle gemäß den Vorgaben von § 38 Energiewirtschaftsgesetz rückwirkend zum Kündigungsdatum beim zuständigen Ersatzversorger an. Die lückenlose Versorgung mit Energie ist damit sichergestellt. Weitere Informationen zu Preisen, Fristen und Konditionen erhalten Sie von Ihrem Ersatzanbieter.

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Warum wenden Sie das Zeitscheibenmodell an? Ich lehne die Anwendung dieses Modells zur Berücksichtigung der Umsatzsteueranpassung ab.

In der Schluss- bzw. Turnusrechnung wenden wir das in dem Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen vom 30.06.2020 vorgesehene Wahlrecht zum Zeitscheibenmodell an und folgen damit den Empfehlungen des BDEW. Konkret heißt das: Für die Monate Januar bis Juni 2020 berücksichtigen wir den Steuersatz von 19 %. Für die Monate Juli bis Dezember 2020 werden die Mengen mit 16 % besteuert.

Ab Januar 2021 beträgt die Umsatzsteuer wieder 19 %.


Wie der BDEW sind wir der Auffassung, dass das Wahlrecht (nach Tz. 35) auch für die Netznutzung gilt.

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Wieso haben Sie meine Abschlagszahlungen ab Juli nicht angepasst und berücksichtigen die Umsatzsteuer von 16%?

Wir geben die Umsatzsteuersenkung ab 1. Juli bis einschl. 31. Dezember 2020 vollständig an Sie weiter, indem wir den reduzierten Steuersatz von 16 % bei der Jahresendabrechnung berücksichtigen. Eine Anpassung der Abschläge für das 2. Halbjahr 2020 ist daher nicht notwendig.


In der Schluss- bzw. Turnusrechnung wenden wir das in dem Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen vom 30.06.2020 vorgesehene Wahlrecht zum Zeitscheibenmodell an und folgen damit den Empfehlungen des BDEW. Konkret heißt das: Für die Monate Januar bis Juni 2020 berücksichtigen wir den Steuersatz von 19 %.


Für die Monate Juli bis Dezember 2020 werden die Mengen mit 16 % besteuert. Ab Januar 2021 beträgt die Umsatzsteuer wieder 19 %.


Die Abschlagsbeträge sowie die Berücksichtigung des Steuersatzes von 19 % bleiben somit unverändert bestehen. Die Berücksichtigung des reduzierten Steuersatzes erfolgt durch die Jahresendabrechnung.


Zukünftig zu erstellende Abschlagspläne sollen bereits bei der Erstellung den reduzierten Steuersatz von 16 % für die Monate Juli bis Dezember 2020 berücksichtigen.


Dies erfordert jedoch eine technische Umstellung unserer Systeme. Solange die technische Umstellung noch nicht erfolgt ist, werden auch neu erstellte Abschlagspläne mit durchgängig 19 % Umsatzsteuer erstellt. Einen konkreten Zeitpunkt für die technische Umstellung können wir aktuell nicht nennen. Es ist nicht geplant, die betroffenen Abschlagspläne bzw. bereits bestehende Abschlagspläne nachträglich zu korrigieren. Auch in diesem Fall erfolgt die Berücksichtigung der reduzierten Steuersätze mit der Schluss- bzw. Turnusrechnung.

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Ich habe von Ihnen eine Rechnung erhalten, in der die Umsatzsteuersenkung nicht berücksichtigt ist. Können Sie diese bitte korrigieren.

(Rechnung nach dem 01.07.2020 - Leistung vor dem 01.07.2020)

Entscheidend für die Berücksichtigung des temporär reduzierten Umsatzsteuersatzes ist der sogenannte Leistungszeitraum. Wann die Rechnung gestellt wird, ist nicht von Bedeutung. Wurde die Leistung für einen Zeitraum vor dem 01.07.2020 ausgeführt (Ablesezeitraum bis 30.06.2020, Netznutzung abgerechnet bis zum 30.06.2020), gilt unabhängig von dem Rechnungsdatum der reguläre Steuersatz von 19 %.

(Leistung zwischen dem 01.07.2020 und 31.07.2020)

Das Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen vom 30.06.2020 sieht in Tz. 46 eine Nicht-Beanstandungsregelung für Leistungen vor, die zwischen dem 1. Juli 2020 und 31. Juli 2020 erbracht werden. Damit möchte der Gesetzgeber für Unternehmen die sehr kurzfristige Einführung der zeitlich begrenzten

Umsatzsteuersenkung erleichtern. In diesem Übergangszeitraum wird es von der Finanzverwaltung nicht beanstandet, wenn weiterhin der Steuersatz von 19 % in der Rechnung ausgewiesen wird.

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Ich habe am 1.7. (oder später) eine Rechnung mit 19% / 16% MwSt. erhalten. Ist dies korrekt?

Sie haben am (Datum einsetzen) von uns eine Rechnung mit 19 % Mehrwertsteuer (16 % MwSt.) erhalten. Das ist so korrekt. Ausschlaggebend für die Anwendung des Steuersatzes ist der Zeitpunkt, an dem die Leistung erbracht und abgenommen wurde. Konkret heißt das: Einen im Juni fertig gestellten Hausanschluss rechnen wir mit 19 % MwSt. ab. Für zwischen Juli und Dezember 2020 abgeschlossene Projekte erhalten Sie eine Rechnung mit 16 % MwSt.

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