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Grafische Darstellung freier Mittelspannungs-Netzkapazitäten für Erzeugungsanlagen bis 750 kW

Die Karten zeigen, in welchen Bereichen ein Anschluss von Erzeugungsanlagen mit einer Leistung von bis zu 750 kW an bestehende Mittelspannungsnetze, in welchen die Bayernwerk Netz GmbH Netzbetreiber ist,

  • mit hoher Wahrscheinlichkeit möglich ist (grün markierte Leitungen) bzw.
  • ggf. unter Anwendung der Planungsoption Spitzenkappung möglich sein könnte (gelb markierte Leitungen) bzw.
  • nicht möglich ist (rot markierte Leitungen).

Durch die transparente Darstellungsform erhalten Einspeisewillige und Planer von Erzeugungsanlagen auf einfache Weise eine erste Indikation, ob eine geplante Erzeugungsanlage standortnah an das nächstgelegene bestehende Mittelspannungs-Stromnetz angebunden werden kann.

Somit können verbindliche Anfragen zur Durchführung von Netzverträglichkeitsprüfungen zielgerichteter und effizienter gestellt werden.

Die grafische Darstellung von Anschlussoptionen ersetzt keine Netzverträglichkeitsprüfung!

Hinweis!

An den Grenzgebieten zwischen den Kundencentern kann es sein, dass aufgrund technischer Gegebenheiten die Zuordnung zum benachbarten Kundencenter erfolgt. In Einzelfällen kann es daher sein, dass Sie Ihren Anschlusspunkt auf der Karte des Nachbar-Kundencenters finden.

Die Darstellung der Netzkapazitäten können Sie aus PDF-Karten entnehmen. Diese sind nach den Regionen unseres Netzgebietes und unserer Kundencenter geordnet. Bitte klicken Sie in nachfolgender Übersicht einfach auf Ihren Standort, um die entsprechende Karte herunterzuladen. Sollten Sie sich unsicher sein, stehen die entsprechenden PDF-Dateien auch weiter unten noch einmal separat für Sie zum Download bereit. Um zu prüfen, in welchem Kundencentergebiet Sie Ihre Anlage planen, werfen Sie bitte einen Blick auf unsere Netzkarte. 

Netzgebiet des Bayernwerks mit Gemeindegrenzen

Netzkapazitäten im Mittelspannungsnetz

Disclaimer

Die bestehende Mittelspannungs-Netztopologie ist in der(n) Karte(n) schematisch und nicht maßstabsgetreu auf einer Hintergrundkarte abgebildet.

Dargestellt sind in grüner Farbe die Leitungen bzw. Knoten im Mittelspannungsnetz, an die eine Einspeise-Leistung von bis zu 750 kW gemäß 2-%-Spannungshubkriterium nach BDEW-Richtlinie aufgenommen werden könnte. Gelb gekennzeichnet sind mögliche Anschlusspunkte, bei denen durch netzplanerische Anwendung der Spitzenkappung (Basis dieser Betrachtung ist das pauschale Verfahren mit bundeseinheitlichen Reduktionsfaktoren gemäß FNN-Hinweis „Spitzenkappung – ein neuer planerischer Freiheitsgrad“ vom Februar 2018) eine Einspeise-Leistung von 750 kW aufgenommen werden könnte. Ungeprüft ist dabei, ob die Wirtschaftlichkeit der Option Spitzenkappung gegeben wäre. An Leitungen und Knoten, die rot eingefärbt sind, ist kein Anschluss von weiterer Erzeugungsleistung möglich.

Der Plan-/Datenstand der Karte(n) kann aus der Legende entnommen werden. Laufende bzw. beauftragte Baumaßnahmen sind in der(n) Karte(n) nicht dargestellt. Nach dem Plan-/Datenstand eingegangene Anschlussanfragen von Einspeisewilligen sind unberücksichtigt.

Für die grafische Darstellung liegt die Berechnung des maximal zulässigen Spannungshubs (2-%-Kriterium) gemäß BDEW-Richtlinie „Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz“ zugrunde. Die möglichen Netzverknüpfungspunkte gelten nur als Auskunft für Mittelspannungs-Einspeiser und nicht als verbindliche Einspeisevormerkung. Weitere technische Anschlusskriterien und Parameter werden erst bei der verbindlichen Netzverträglichkeitsprüfung überprüft. Dies kann zu einer Zuweisung von einem weiter entfernten Netzverknüpfungspunkt führen. Ungeprüft sind insbesondere folgende Parameter:

  • Kurzschlussfestigkeit
  • Trennstellenoptimierung
  • Erdschlussstrom-Kompensation
  • Belastung der HS/MS-Netztransformatoren
  • Stromengpässe im Mittelspannungsnetz
  • Einhaltung der Absolutspannungsgrenzen
  • Einhaltung der zulässigen Netzrückwirkungs-/Oberwellen-Grenzen
  • Einhaltung der Leiterseil-Bodenabstände von Mittelspannungs-Freileitungen
  • Technische Anschlussmöglichkeit vor Ort
  • Anwendung von Spitzenkappungsverfahren, die vom FNN-Verfahren „Pauschale Spitzenkappung mit bundeseinheitlichen Reduktionsfaktoren“ abweichen
  • Wirtschaftlichkeit der Anwendung der Spitzenkappung
  • individuelle Nutzungsrechte einzelner Kunden für Mittelspannungsleitungen
  • temporär mit 20 kV betriebene 110-kV-Freileitungssysteme