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Börsenanzeigetafel

Negative Börsenpreise

Wenn mehr Strom erzeugt als verbraucht wird, kann es an der Strombörse zu negativen Strompreisen kommen.
Dies kann zu einem verringerten Vergütungsanspruch führen.

Für EEG- und KWKG-Anlagen gibt es unterschiedliche Regelungen:

EEG-Anlagen

Wenn der Wert der Stundenkontrakte für die Preiszone für Deutschland am Spotmarkt der Strombörse in der vortägigen Auktion in mindestens sechs aufeinanderfolgenden Stunden negativ ist, verringert sich der anzulegende Wert für den gesamten Zeitraum, in dem die Stundenkontrakte ohne Unterbrechung negativ sind, auf null.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Seite der Netztransparenz:
https://www.netztransparenz.de/EEG/Marktpraemie/EEG-negative-Preise

 

KWKG-Anlagen

Für Zeiträume, in denen der Wert der Stundenkontrakte für die Preiszone Deutschland am Spotmarkt der Strombörse im Sinn des § 3 Nummer 43a des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in der vortägigen Auktion null oder negativ ist, verringert sich der Anspruch auf Zahlung von Zuschlägen auf null. Der während eines solchen Zeitraums erzeugte KWK-Strom wird nicht auf die Dauer der Zahlung nach § 8 angerechnet.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Seite der Netztransparenz:
https://www.netztransparenz.de/KWKG/KWKG-negative-Preise