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Erdkabelprojekte

Erdkabelprojekte

Warum bauen wir neue Erdkabel-Stromleitungen im Hochspannungsnetz? Wie gehen wir bei der Planung der Leitungen vor? Und wie sieht eine Erdkabel-Baustelle aus? Machen Sie sich ein Bild davon, wie wir neue Leitungen unter der Erde bauen, wie wir sie planen und erfahren Sie mehr über unsere Leitungsbau-Projekte im Bayernwerk-Netz.

Warum bauen wir neue Erdkabel Stromleitungen?
Wie planen wir neue Erdkabel-Stromleitungen?
Wie bauen wir neue Erdkabel-Stromleitungen?
Standard-Grabenprofil

Standard-Grabenprofil

Eine Erdkabel-Baustelle im Überblick

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  • Wanderbaustelle

    Der Kabelgraben wird täglich abschnittsweise rund 300 Meter ausgehoben, mit Leerrohren verlegt und sogleich wiederverfüllt.

     

  • Kabelgraben

    Der Kabelgraben ist rund 1,75 Meter tief. Die Breite des Grabens beträgt rund 2,5 Meter an der Erdoberfläche und zirka 1,6 Meter am Boden des Grabens.

  • Kabeleinzug

    Die eigentlichen Stromkabel werden erst danach in einem weiteren Schritt in die Leerrohre eingezogen.

  • Unterquerung von Gewässern und Straßen

    Die Unterquerung von Bächen, Flüssen, Straßen und Wegen erfolgt durch grabenlose Spül- oder Pressbohrungen. Auf dem Foto ist ein Spülbohrgerät zu sehen.

  • Bauwege

    Zufahrten und Bauwege entlang des Kabelgrabens werden mit Platten ausgelegt, damit sich der Druck der Baumaschinen gleichmäßig verteilt und der Boden nicht zu sehr verdichtet wird.

  • Zufahrt zur Baustelle

    Wo es möglich ist, nutzen wir vorhandene befestigte Wege für die Zufahrt zur Baustelle.

  • Getrennte Lagerung des Bodens

    Die einzelnen Bodenschichten werden getrennt voneinander abgetragen und separat neben dem Kabelgraben gelagert. So wird beim Wiederverfüllen eine Verischung der Bodenarten verhindert.

Wie sieht die Kabeltrasse nach der Fertigstellung aus?

Nach Abschluss der Baumaßnahmen können alle Äcker und Wiesen, unter denen die neue Kabelleitung verläuft, wie gewohnt landwirtschaftlich genutzt werden. Die Behandlung der Erde oberhalb der Kabelleitung mit Geräten wie Pflug, Egge oder anderen Bodenlockerern ist uneingeschränkt möglich.

Um Beschädigungen oder Ausfälle zu vermeiden, wird rechts und links der Kabelleitung ein sogenannter Schutzstreifen festgelegt. Auf einer Breite von jeweils fünf Metern können dauerhaft keine Bauwerke errichtet und tiefwurzelnde Gehölze angepflanzt werden. Damit stellen wir sicher, dass das neue Erdkabel möglichst lange ohne Beeinträchtigung und Beschädigung in der Erde liegen kann – und vermeiden so weitere Erd- und Reparaturarbeiten. Die voraussichtliche Betriebsdauer der Kabelleitung liegt bei rund 50 Jahren.

Fotodokumentation: Ein Flurstück vor, während und nach den Bauarbeiten

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  • September 2016

    Bevor wir mit dem Bau der Kabeltrasse beginnen, werden Baufeld und Kabeltrasse abgemäht und für den Baustart vorbereitet.

     

  • September 2016

    Der Mutterboden ist abgetragen, die Baustraße ist ausgelegt und die Leerrohre liegen bereit.

  • September 2016

    Gebettet werden die Rohre in thermisch stabiles Füllmaterial, zum Beispiel Sand. Parallel wird das Kommunikationskabel verlegt, das die Umspannwerke verbindet. Dieses Bild zeigt die Erdkabel-Baustelle von einer anderen Stelle.

  • Oktober 2016

    Die Leerrohre und das Stromkabel sind verlegt. Der Kabelgraben ist wiederverfüllt und der schichtweise Boden-Auftrag hat begonnen.

  • Dezember 2016

    Der Boden ist nun wieder vollständig aufgetragen. Die Baumaßnahmen sind abgeschlossen.

  • Juli 2017

    Im ersten Erntejahr nach der Verlegung der Erdkabel-Leitung ist die Wiese rekultiviert.

     

  • Juni 2018

    Die Kabelverlegung liegt rund 18 Monate zurück. Die Fläche kann wieder wie gewohnt landwirtschaftlich genutzt werden.